Das Material


Dieses Bild zeigt eine Messerform,  wie  sie schon  zu  Wikingers Zeiten  üblich  war:

Eine Klinge aus Kohlenstoffstahl, eine Metallzwinge (das Stück zwischen Schneide und dem Griff) und ein einfacher Holzgriff, der kraftvolles aber auch filigranes Arbeiten ermöglicht. 
 

Kohlenstoffstahl deshalb, weil dieses Material bei guter Härte und Zähigkeit einen der besten Gebrauchswerte ergibt. Er ist sehr feingefügig, lässt sich problemlos schärfen und behält bei sachgerechter Pflege seinen „Ewigkeitswert“.

Die Zwinge war früher ein geschmiedeter Ring, der das Griffmaterial fest um den Erl oder die Angel „gezwungen“ hat. Heute ist sie ein Metallstück, Bein oder Hartholz, das den Griff vor Verunreinigung und Abnützung schützt.
 

Der Griff überträgt die Kraft der Hand auf die Schneide und sollte die ganze Hand ausfüllen. Holz als Griffmaterial wird kaum von anderem Material übertroffen. Natürlich verlangen Griffe für Spezialmesser, die aggressiven Stoffen ausgesetzt sind, widerstandsfähigeres Griffmaterial wie Gummi oder Kunststoffe. 


 

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